Sto unterstützt Aufwertung der Wutach

Sto SE & Co. KGaA fördert die Renaturierung des Wutachgebiets zwischen Stühlingen und Eberfingen über drei Jahre mit insgesamt 30.000 Euro. Das Unternehmen unterstützt damit ein Projekt in unmittelbarer Nähe seines Firmensitzes, das die ökologische Qualität des Flusses verbessert und zugleich einen Beitrag zu Naturschutz, Klimaanpassung und Hochwasservorsorge leistet.

Stühlingen. Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg wertet derzeit einen weiteren Abschnitt der Wutach ökologisch auf. Auf einer Länge von rund 400 Metern zwischen Stühlingen und Eberfingen sollen vielfältigere Strömungsverhältnisse, Rückzugsräume für Fische und Kleinlebewesen sowie Tiefwasserrinnen für Niedrigwasserphasen entstehen. Der Baustoffhersteller und Fassadenspezialist Sto beteiligt sich an der Finanzierung und stellt in drei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils 10.000 Euro für die baulichen Maßnahmen bereit.

„Die Wutach prägt die Landschaft rund um unseren Firmensitz in Stühlingen. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, die ökologische Aufwertung dieses wertvollen Lebensraums langfristig zu unterstützen. Das Projekt verbindet Natur- und Artenschutz mit einer höheren Widerstandsfähigkeit gegenüber Niedrigwasser und Hochwasser. Auch leistet es damit einen konkreten Beitrag für die Region und zur Anpassung an den Klimawandel“, sagt Eike Messow, Leiter Nachhaltigkeit bei Sto.

Die Arbeiten ergänzen die 2024 begonnenen Umgestaltungsmaßnahmen oberhalb des Eberfinger Bahnhofs. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Gewässersohle teilweise aus Felsgestein besteht, wurde die Planung angepasst: Die Stein- und Holzstrukturen werden nun mit Bohrankern aus Stahl im Untergrund befestigt. So bleiben sie auch bei Hochwasser an Ort und Stelle. Die Arbeiten im Gewässer wurden nun im Oktober abgeschlossen.

Geplant wurden die Maßnahmen in enger Abstimmung mit dem Fischereiverein Oberes Wutachtal e.V. Dessen detaillierte Gewässerkenntnis hilft dabei, die Einbauten dort zu platzieren, wo sie ihre größte ökologische Wirkung entfalten. Neben dem Regierungspräsidium wird die Maßnahme zur Hälfte durch Spenden des Fischereivereins und ortsansässiger Unternehmen finanziert.

 


 

Gruppenbild mit vier Personen am Ufer der Wutach. Ortstermin an der Wutach mit den neuen Einbauten. Von links: Malte Glück, Erster Vorstand Fischereiverein Oberes Wutachtal e.V.; Anica Scharf, Nachhaltigkeitsmanagerin Sto SE & Co. KGaA; Dr. Eike Messow, Leiter Nachhaltigkeit Sto SE & Co. KGaA; Christoph Dörflinger, Regierungspräsidium Freiburg, zuständiger Flussmeister für die Wutach.

Ortstermin an der Wutach mit den neuen Einbauten. Von links: Malte Glück, Erster Vorstand Fischereiverein Oberes Wutachtal e.V.; Anica Scharf, Nachhaltigkeitsmanagerin Sto SE & Co. KGaA; Dr. Eike Messow, Leiter Nachhaltigkeit Sto SE & Co. KGaA; Christoph Dörflinger, Regierungspräsidium Freiburg, zuständiger Flussmeister für die Wutach.

Foto: Thomas Güntert

 

Bild von Ankerkonstruktion an Baumstamm im Flusswasser. Mit Bohrankern aus Stahl wurden Stein- und Holzstrukturen im Untergrund befestigt.

Mit Bohrankern aus Stahl wurden Stein- und Holzstrukturen im Untergrund befestigt.

Foto: Thomas Güntert

 


 

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Jan Birkenfeld

Jan Birkenfeld Author

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