Staatssekretär Thomas Dörflinger besucht Sto in Stühlingen

Thomas Dörflinger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, besuchte die Sto SE & Co. KGaA an ihrem Hauptsitz in Stühlingen. Im Mittelpunkt des Austauschs mit dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Hüttenberger standen die Rolle von Sto als bedeutender Arbeitgeber und Wertschöpfungspartner in der Region, der Beitrag energieeffizienter Fassadensysteme zum Klimaschutz sowie der geplante Ausbau von Forschung und Entwicklung am Standort.

Bei seinem Besuch der Sto SE & Co. KGaA informierte sich Staatssekretär Thomas Dörflinger am Unternehmenssitz in Stühlingen über die Innovationskraft des international tätigen Bauzulieferers und führenden Herstellers von Fassadensystemen. Dörflinger ist seit dem 13. Mai 2026 Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, das von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut geleitet wird. Begleitet wurde er vom CDU-Landtagsabgeordneten Simon Herzog. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Hüttenberger standen aktuelle wirtschafts-, energie- und innovationspolitische Themen im Fokus. Ein gemeinsamer Rundgang durch die Sto-Infofabrik vermittelte dem Staatssekretär zudem einen praxisnahen Einblick in die Produkte, Systeme und Dienstleistungen des Unternehmens.

„Wir begrüßen das Interesse von Staatssekretär Thomas Dörflinger an der Sto-Gruppe. Der persönliche Austausch ist für uns ein wichtiges Signal: Industrie, Mittelstand und Politik müssen gemeinsam die Voraussetzungen dafür schaffen, Innovation, Klimaschutz und regionale Wertschöpfung wirkungsvoll miteinander zu verbinden. Bei unseren Projekten haben wir sowohl den Neubau als auch die Sanierung von privaten und öffentlichen Bestandsgebäuden im Blick“, sagte Rainer Hüttenberger, Vorstandsvorsitzender von Sto.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der Bedeutung von Wärmedämm-Verbundsystemen. Sie bilden das größte Geschäftsfeld von Sto in Deutschland und leisten einen wesentlichen Beitrag zum ganzjährigen Wärmeschutz von Gebäuden. Fachgerecht geplante und ausgeführte Systeme senken den Energiebedarf, reduzieren Heizkosten und CO₂-Emissionen und unterstützen damit das Erreichen der Klimaziele. Zugleich tragen sie zum sommerlichen Wärmeschutz und zum langfristigen Werterhalt von Immobilien bei.

Darüber hinaus unterstrich Hüttenberger die Bedeutung von Sto als Arbeitgeber und industrieller Wertschöpfungspartner – sowohl im Südwesten Baden-Württembergs als auch darüber hinaus. Er betonte: „Ein großer Teil unserer Produkte wird in Deutschland hergestellt und hierzulande verarbeitet. Sto verbindet damit industrielle Kompetenz, qualifizierte Beschäftigung und handwerkliche Umsetzung vor Ort.“

Ein weiteres zentrales Thema war der geplante Sto Innovation Campus am Standort Stühlingen. Mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum will Sto seine Innovationskraft weiter ausbauen und den Anspruch auf Technologieführerschaft konsequent fortführen. Vorgesehen sind moderne Arbeits- und Prüfumgebungen, in denen Forschung, Entwicklung, Anwendungstechnik und Zukunftstechnologien noch enger zusammenwirken. Allein in Baden-Württemberg plant Sto hierfür Investitionen von rund 80 Millionen Euro.

„Baden-Württemberg ist eine der innovativsten Regionen der Welt. Diese Spitzenstellung ist nur möglich, wenn der technologische Fortschritt in allen Branchen entlang der gesamten Wertschöpfungskette fest verankert und von unseren Unternehmen aktiv vorangebracht wird“, so Staatssekretär Thomas Dörflinger. „Engagierte Unternehmen wie Sto zeigen dies eindrucksvoll. Durch den kontinuierlichen Fokus auf Innovation sowie die Entwicklung nachhaltiger Produkte und Systeme stärken sie unsere baden-württembergische Bauwirtschaft und tragen zu deren Wettbewerbsfähigkeit bei. Mir ist es daher ein persönliches Anliegen, im direkten Austausch über aktuelle Chancen und Herausforderungen gemeinsam an wirkungsvollen sowie tragfähigen Lösungen für diese wichtige Branche zu arbeiten.”
Auch Simon Herzog habe die hohe Bedeutung der heimischen Wertschöpfung für die deutsche Wirtschaft betont, wie sie Unternehmen wie Sto leisteten. Der Mittelstand sei ein wichtiger Pfeiler für Baden-Württemberg, der auch weiterhin erhalten bleiben müsse.

Ergänzend zur unternehmenseigenen Forschung und Entwicklung arbeitet Sto mit führenden Hochschulen in Deutschland zusammen. Ziel dieser Kooperationen ist es, wissenschaftliches Know-how und industrielle Anwendungskompetenz miteinander zu verknüpfen, Forschungsergebnisse zügig in marktfähige Lösungen zu überführen und zugleich Hochschulen sowie Nachwuchskräfte in praxisnahen Innovationsprojekten zu fördern.

 


 

Gruppenbild mit vier Männern vor dem Sto-Gebäude: (v.l.) Christoph Stolz und Rainer Hütterberger beide von Sto tauschten sich mit den CDU-Politikern Thomas Dörflinger und Simon Herzog zu Wirtschaftsthemen aus.

(v.l.) Christoph Stolz und Rainer Hütterberger, beide von Sto, tauschten sich mit den CDU-Politikern Thomas Dörflinger und Simon Herzog zu Wirtschaftsthemen aus.

 

Drei Männer im Sto-Werk stehen um Tisch mit Produktmustern: (v.l.) Sto-Vorstandsvorsitzender Rainer Hüttenberger erläuterte Staatssekretär Thomas Dörflinger und Landtagsabgeordneten Simon Herzog die Produkte und Systeme von Sto.

(v.l.) Sto-Vorstandsvorsitzender Rainer Hüttenberger erläuterte Staatssekretär Thomas Dörflinger und Landtagsabgeordneten Simon Herzog die Produkte und Systeme von Sto.

Bilder: Sto SE & Co. KGaA

 


 

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Jan Birkenfeld

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