Beim Technologieführer Sto hat das Streben nach Nachhaltigkeit Tradition

Leitgedanke: „Bewusst bauen“

Die Firmengeschichte von Sto beginnt 1955, als die damalige Stotmeister GmbH als erstes Unternehmen organisch gebundene Putze auf den Markt brachte. Heute ist die Sto SE & Co. KGaA einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Ihre energiesparenden Dämmsysteme leisten einen großen Beitrag zum Klimaschutz, zur Werterhaltung und damit zu den Nachhaltigkeitszielen im Gebäudesektor.

Führend ist das Unternehmen im Bereich der Fassadendämmsysteme. Zu seinem breiten Portfolio für Neu- und Altbauten gehören Farben, Putze, Lacke, Werkstoffe für die Betoninstandsetzung, Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme. Der Leitgedanke „Bewusst bauen“ verdeutlicht in zwei Worten das Selbstverständnis der Sto-Gruppe, das ökologische und gesellschaftliche Verantwortung einschließt. Der Konzernumsatz 2025 betrug 1,591 Milliarden Euro.

Die im südbadischen Stühlingen beheimatete Sto SE & Co. KGaA geht zurück auf das 1835 von Anton Gäng gegründete Kalkwerk, das rund 100 Jahre später von Wilhelm Stotmeister übernommen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der rapide Aufstieg zu einem weltweit operierenden Unternehmen. 1955 brachte die damalige Stotmeister GmbH als erstes Unternehmen organisch gebundene Putze auf den Markt.

Heute ist die Sto SE & Co. KGaA mit ihren Schwerpunktmärkten Europa, Asien und Amerika weltweit aufgestellt und befindet sich international weiter auf Wachstumskurs. Mit fast 5.500 Mitarbeitenden erwirtschaftete der Konzern 2025 einen Umsatz von 1,591 Milliarden Euro. Ende 2025 war der Technologieführer in 35 Ländern mit 50 eigenen operativen Tochterunternehmen und deren Betriebsstätten vertreten. Darüber hinaus bestehen Lieferbeziehungen zu Vertriebspartnern in zahlreichen weiteren Staaten.

Marktpartner von Sto sind weltweit Architekten, Fachplaner, das Fachhandwerk sowie Investoren und Bauherren, die die Qualität der Produkte und Systeme, die Service- und Beratungsleistung sowie die Innovationskraft der Profi-Marke schätzen.

Das Unternehmen wurde bis Ende 2016 in dritter Generation von der Gründerfamilie Stotmeister geführt, die auch 90 Prozent der stimmberechtigten Stammaktien hält (zehn Prozent Sto SE & Co. KGaA). Etwa ein Drittel der Sto-Wertpapiere sind Vorzugsaktien, die frei gehandelt werden. Die Inhaber-Familien Stotmeister stehen weiterhin zu ihrem Unternehmen und bestimmen dessen Geschicke nun über den Aufsichtsrat mit.

Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt

Der Nachhaltigkeitsgedanke hat bei Sto nicht erst seit der Formulierung der Klimaschutzziele im Rahmen des europäischen Green Deals eine große Bedeutung. Schon seit 1988 drückt der Leitgedanke „Bewusst bauen“ den Anspruch aus, der in der DNA des Familienunternehmens von Anfang an verankert war: Verantwortung für die Gesellschaft und die Umwelt zu übernehmen. Dieser Ansatz reicht weit über reine Klima- und Umweltschutzziele hinaus und umfasst auch die Bereiche Kreislaufwirtschaft, Gesundheit sowie soziale Verantwortung. Bei der Produktion von Sto-Produkten strebt das Unternehmen nach Energie- und Ressourceneffizienz. Auch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien wird in einigen Produktsegmenten forciert, wobei die gewohnte Sto-Produktqualität nicht beeinträchtigt wird.

2009 wurde das Leitbild zeitgemäß weiterentwickelt – vom „Schrittmacher für umweltbewusste und menschliche Lebensraumgestaltung“ hin zum „Technologieführer für die menschliche und nachhaltige Gestaltung gebauter Lebensräume“. Der damit implizierten gesellschaftspolitischen Verantwortung wird die Sto SE & Co. KGaA in vielfacher Hinsicht gerecht. Im Bereich Corporate Social Responsibility sind als wichtige Aktivitäten die Unterzeichnung des United Nations Global Compact bereits 2009 zu nennen sowie das Engagement der gemeinnützigen Sto-Stiftung, die seit über 20 Jahren mit einem jährlichen Fördervolumen von heute 1.000.000 Euro vor allem die Aus- und Weiterbildung von jungen Handwerkern und Architekturstudenten unterstützt.

Fassadensysteme leisten einen großen Beitrag zur Treibhausgasreduktion

Das Kerngeschäft der Sto SE & Co. KGaA, die Herstellung von Fassaden-Dämmsystemen, ist nicht nur wesentlicher Wachstumsträger des Unternehmens, sondern leistet zugleich einen direkten Beitrag zum Energiesparen und damit zum Klima- und Ressourcenschutz: Durch die seit 1965 weltweit an Gebäuden angebrachten Sto-Systeme konnte bis 2025 eine Energiemenge von etwa 155 Milliarden Liter Heizöl-Äquivalent eingespart werden. Damit gelangten umgerechnet rund 495 Millionen Tonnen CO2 erst gar nicht in die Atmosphäre. Alleine 2025 reduzierten Sto-Produkte die Emission des Verbrennungsgases um geschätzt 26 Millionen Tonnen. Darüber hinaus ist vor dem Hintergrund der zunehmenden Erderwärmung der Hitzeschutz durch Dämmsysteme ein relevanter Aspekt, weil sie den Energie- und Ressourceneinsatz von Klimaanlagen reduzieren. In den Bereichen Gesundheit und Ökologie unterstreichen Zertifizierungen nach international anerkannten Umweltlabeln die Produktausrichtung der Sto SE & Co. KGaA. Mit hohem Forschungsaufwand werden die Produkte und Systeme stetig weiterentwickelt und verbessert.

 


 

Der Sto-Vorstand (von links): Jost Bendel, Rainer Hüttenberger und Désirée Konrad.

Der Sto-Vorstand (von links): Jost Bendel, Rainer Hüttenberger und Désirée Konrad.
Foto: Sto SE & Co. KGaA

 

Das Büro- und Empfangsgebäude am Hauptstandort Stühlingen.

Das Büro- und Empfangsgebäude am Hauptstandort Stühlingen.
Foto: Martin Baitinger / Sto SE & Co. KGaA

 

Weltweit unverwechselbares Markenzeichen von Sto – der gelbe Eimer.

Weltweit unverwechselbares Markenzeichen
von Sto – der gelbe Eimer.
Foto: Sto SE & Co. KGaA

 


 

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Jan Birkenfeld

Jan Birkenfeld Author

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