Jochen Haußmann, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, informierte sich gemeinsam mit der FDP-Landtagskandidatin und Kreisvorsitzenden im Kreisverband Waldshut, Natalie Wagner, bei Sto in Stühlingen zu einem Austausch über die wirtschaftliche Lage.
Stühlingen, 19.01.2026. Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs zur bevorstehenden Landtagswahl haben sich Jochen Haußmann, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP/DVP-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg und die FDP-Landtagskandidatin Nathalie Wagner (Wahlkreis Waldshut), beim Baustoffhersteller Sto in Stühlingen über die konjunkturelle Situation der Bauindustrie sowie die Erwartungen an die Landespolitik informiert.
Bei einem Rundgang durch das Unternehmen erhielten die Gäste Einblicke in das Produktportfolio von Sto. Im anschließenden Austausch mit dem Vorstandsvorsitzenden Rainer Hüttenberger standen insbesondere die herausfordernden Rahmenbedingungen für die Branche im Mittelpunkt.
Rainer Hüttenberger machte deutlich, dass Sto trotz eines weiterhin schwierigen konjunkturellen Umfelds am Standort Deutschland festhält. Besonders kritisch sieht Hüttenberger die aktuelle Unsicherheit durch angekündigte, aber bislang nicht konkretisierte Gesetzesvorhaben. „Wenn Gesetzesnovellen im Ungefähren bleiben oder mögliche Verschiebungen, etwa bei ETS II oder der europäischen Gebäuderichtlinie EPBD, diskutiert werden, führt das zu Investitionszurückhaltung. Das erschwert strategische Planungen erheblich.“ Ende 2025 hatten sich die Bundesländer für eine Abschwächung und Verschiebung der EPBD ausgesprochen. Diese muss bis zum 28. Mai 2026 in nationales Recht umgesetzt werden.
Nathalie Wagner betonte die Bedeutung von Sto für die regionale und landesweite Wirtschaft: „Sto ist ein wichtiger Arbeitgeber in Baden- Württemberg. Deshalb setzen wir uns für Fortschritt durch Technologie- und Innovationsfreundlichkeit ein sowie für weniger hemmende Vorschriften, insbesondere im Mittelstand und in Schlüsselbranchen wie der Bauwirtschaft.“ Auch Jochen Haußmann unterstrich die Rolle der Branche für zentrale politische Ziele: „Der Bausektor muss wieder an Dynamik gewinnen, nicht nur wegen des dringend benötigten Wohnraums, sondern auch, weil das Baugewerbe ein zentrales Standbein der deutschen Wirtschaft ist. Der Bausektor ist ein Bereich, in dem überflüssige und nutzlose Vorschriften besonders belasten. Hier dürfen europäische Vorschriften nicht noch zusätzlich durch deutsche Behörden verkompliziert werden“.
Der Unternehmensbesuch verdeutlichte, wie eng wirtschaftliche Entwicklung und politische Verlässlichkeit miteinander verknüpft sind und wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Industrie und Politik ist.

Sto-CEO Rainer Hüttenberger (Mitte) erläutert den FDP-Politikern Jochen Haußmann und Nathalie Wagner die verschiedenen Dämmstoffe.

(v.l.) Sto-CEO Rainer Hüttenberger präsentiert gemeinsam mit Sto-Public Affairs Leiter Christoph M. Stolz (3.v.r.) den FDP-Politikern Jochen Haußmann und Nathalie Wagner einen neuen Sto-Eimer mit Rezyklatanteil.

Rainer Hüttenberger erörtert FDP-Politikern das Modell des geplanten Innovations-Campus von Sto in Stühlingen: (v.l.) Christoph M. Stolz, Leiter Public Affairs bei Sto, Klaus Denzinger, Jochen Haußmann, Sto-CEO Rainer Hüttenberger, Hans-Peter Zimmermann und Nathalie Wagner.
Bilder: Sto SE & Co. KGaA
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