FDP-Politiker besuchen Sto in Donaueschingen

 

Niko Reith, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg, und Nico Weinmann, stellvertretender Vorsitzender der FDP/DVP-Landtagsfraktion, tauschten sich zu wirtschaftspolitischen Themen mit dem Sto-Technikvorstand Jost Bendel am Produktionsstandort in Donaueschingen aus.

Stühlingen, 23. Januar 2026. Die beiden FDP-Mitglieder des baden-württembergischen Landtags, Niko Reith und Nico Weinmann, haben im Vorfeld der Landtagswahl den Sto-Produktionsstandort in Donaueschingen besucht. Im Mittelpunkt des Treffens standen Gespräche mit dem Sto-Technikvorstand Jost Bendel zur aktuellen konjunkturellen Lage in der Bauindustrie sowie den politischen Rahmenbedingungen.

Bei einem Rundgang durch die Produktionsstätten erhielten die beiden Abgeordneten Einblicke in das Produktportfolio von Sto sowie in die Abläufe am Standort. Im anschließenden Austausch wurden insbesondere die herausfordernden wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Branche thematisiert. Bendel machte deutlich: „Trotz des weiterhin schwierigen konjunkturellen Umfelds hält Sto am Standort Deutschland fest.

Allerdings brauchen wir verlässliche Gesetze, die auch planmäßig umgesetzt werden. Ansonsten besteht eine Planungsunsicherheit, die zur Investitionszurückhaltung führt, so auch bei uns. Ein bereits geplanter Innovations-Campus in Stühlingen, mit einem Budget von rund 90 Millionen Euro, haben wir vorerst zurückgestellt.“ Derzeit werden politische Debatten über die Verschiebung von Gesetzesvorhaben wie beispielsweise zur EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) geführt, die Planungen von Unternehmen infrage stellen können. Das Gesetzt zum Europäischen Emissionshandelssystem 2 wurde bereits um ein Jahr verschoben.

Niko Reith betonte die Bedeutung von Sto für die regionale und bundesweite Wirtschaft: „Uns ist vollkommen klar, dass die hiesige Wirtschaft gestärkt werden muss und sie dafür verlässliche und klare Gesetzesvorgaben benötigt. Bei der Landtagswahl steht die FDP für Technologie- und Innovationsfreund-lichkeit sowie für den Abbau von unnötigen Vorschriften. Der Mittelstand ist ein wichtiger Faktor für die deutsche Wirtschaft, der auch zukünftig Bestand haben muss.“ Nico Weinmann hob die Rolle der Baubranche hervor: „Der Bausektor muss wieder in Schwung kommen, um der Wohnungsknappheit entgegenzutreten, Arbeitsplätze zu sichern und die Wertschöpfung in unserem Land zu stützen. Dazu gehört sicherlich auch, die Unternehmen von überbordender Bürokratie zu entlasten und ihnen gesetzgeberisch Planungssicherheit zu verschaffen.“

In den Gesprächen wurde deutlich, wie eng wirtschaftliche Entwicklung und politische Verlässlichkeit miteinander verknüpft sind. Zudem waren sich alle einig, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Industrie und Politik bleibt.

 


 

Nico Weinmann (links) und Niko Reith (Mitte) von der FDP/DVP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg besuchten jetzt Sto am Standort Donaueschingen und sprachen dort mit Sto Technikvorstand Jost Bendel über aktuelle politische Themen.

Bild: Sto SE & Co. KGaA

 


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Jan Birkenfeld

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