{"id":15291,"date":"2022-09-21T12:02:24","date_gmt":"2022-09-21T10:02:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/?p=15291"},"modified":"2022-09-21T12:02:44","modified_gmt":"2022-09-21T10:02:44","slug":"eintagsfliege-und-prachtlibelle-an-der-oker-wieder-zuhause","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/eintagsfliege-und-prachtlibelle-an-der-oker-wieder-zuhause\/","title":{"rendered":"Eintagsfliege und Prachtlibelle: An der Oker (wieder) zuhause"},"content":{"rendered":"<p><u>Biodiversit\u00e4t an Braunschweigs Gew\u00e4ssern nimmt zu<\/u><\/p>\n<p><strong><u>Braunschweig, 21. September 2022<\/u>. Umwelt sch\u00fctzen, Natur erhalten: Heute ist das eine klare gesellschaftliche Aufgabe. Unser Wasser verdient dabei besondere Beachtung \u2013 und die, die sich in Braunschweig darum k\u00fcmmern, ber\u00fccksichtigen schon seit vielen Jahrzehnten auch \u00f6kologische Faktoren. Mit Erfolg: Oker, Wabe, Schunter und Co sind wieder \u201egut in Form\u201c. Die nat\u00fcrliche Selbstreinigungskraft der Gew\u00e4sser ist gest\u00e4rkt, die Biodiversit\u00e4t nachweisbar gestiegen. Beispielsweise sind viele Wasserinsektenarten zur\u00fcckgekehrt und siedeln in naturnahen Lebensr\u00e4umen. Das kann man selbst beobachten: Wer mit scharfem Blick unterwegs ist, kann auf einer Okertour im Sommer Schw\u00e4rme von blauen Prachtlibellen beobachten, im Fr\u00fchjahr D\u00e4nische Eintagsfliegen aus dem Wasser aufsteigen sehen und schon im kalten Februar Larvenh\u00e4ute einer besonderen Steinfliege finden. Ein langer Weg, der sich gelohnt hat.<\/strong><\/p>\n<p>Natur mitten in der Stadt: Die Flie\u00dfgew\u00e4sser in Braunschweig werden immer mehr zu \u00f6kologisch wertvollen Biotopen. Gro\u00dfen Anteil daran hat der Gew\u00e4sserdienst der Stadtentw\u00e4sserung Braunschweig GmbH (SE|BS), der in Kooperation mit der Stadt Braunschweig das \u00f6kologische Ziel verfolgt B\u00e4che und Fl\u00fcsse \u2013 und auch Regenr\u00fcckhaltebecken \u2013 als Biotope nachhaltig zu entwickeln. Daf\u00fcr wurden an vielen Gew\u00e4sserabschnitten wieder naturnahe Strukturen geschaffen. Ein Effekt: Die Biodiversit\u00e4t nimmt zu. Libellenarten wie die Gr\u00fcne Flussjungfer oder die blaue Geb\u00e4nderte Prachtlibelle geh\u00f6ren zum Bild an Oker, Schunter und Mittelriede. Eine bis vor kurzem in Deutschland sehr seltene Steinfliegenart erobert derzeit die Oker in und um Braunschweig und selbst in der naturfernen Sch\u00f6lke kommen Eintags- und K\u00f6cherfliegen vor.<\/p>\n<p>Noch im vergangenen Jahrhundert verschwanden unsere Flie\u00dfgew\u00e4sser unter die Erde oder wurden in neue \u2013 unnat\u00fcrliche \u2013 L\u00e4ufe gelegt und intensiv unterhalten. Oft geh\u00f6rte es dazu, regelm\u00e4\u00dfig in die nat\u00fcrlichen Strukturen einzugreifen, also zum Beispiel Wasser- und Uferpflanzen zu entfernen. Mittlerweile ist klar, dass sich dies nachteilig auf das \u00d6kosystem auswirkte. Heute geht es darum, den Arten, die hier einst heimisch waren, ihren Lebensraum wieder zur\u00fcckzugeben. Daran beteiligt sind eine Reihe an Experten von Beh\u00f6rden und Naturschutzverb\u00e4nden.<\/p>\n<p><strong>TU: Wissenschaft sorgt f\u00fcr Wirksamkeit<\/strong><\/p>\n<p>Um Auswirkungen des Gew\u00e4ssermanagements nachverfolgen zu k\u00f6nnen, geh\u00f6rt die kontinuierliche \u00dcberwachung der Gew\u00e4sserg\u00fcte dazu. Daf\u00fcr betreibt die SE|BS Probestellen im Stadtgebiet, an denen zusammen mit der TU Braunschweig die biologische Gew\u00e4sserg\u00fcte und Strukturbeschaffenheit untersucht wird. Aus diesem \u201eGew\u00e4sserg\u00fctemonitoring\u201c gewinnen die Wasser-Profis wertvolle Erkenntnisse, mit denen die langfristige Entwicklung der Gew\u00e4sser sowie Auswirkungen einzelner Gew\u00e4sserschutz-Projekte wissenschaftlich untersucht werden. \u201eWir haben mittlerweile Daten aus mehr als zehn Jahren ausgewertet\u201c, berichtet Dr. Diana Goertzen von der TU, \u201eund f\u00fcr diesen Zeitraum konnten wir feststellen, dass die Biodiversit\u00e4t deutlich zunimmt \u2013 ein klarer Gewinn f\u00fcr Braunschweigs Gew\u00e4sser\u201c. Die Wissenschaftlerin arbeitet am Institut f\u00fcr Geo\u00f6kologie in der Abteilung Landschafts\u00f6kologie und Umweltsystemanalyse und bewertet die Projekte inhaltlich. \u201eEine Erkenntnis ist, dass sich insbesondere die Fl\u00fcsse und B\u00e4che \u00f6kologisch gut entwickeln, in denen das Wasser gut flie\u00dft, also genug Sauerstoff vorhanden ist und sich naturnahe Strukturen entwickeln k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Auch beim Bundesumweltministerium steht biologische Vielfalt in der Stadt sp\u00e4testens seit der \u201eNaturschutz-Offensive 2020\u201c weit oben. Urbane Gew\u00e4sser spielen dabei eine wichtige Rolle. Diese stehen auch bei der TU-Wissenschaftlerin im Fokus, die Einfl\u00fcsse des urbanen Umfelds auf die aquatische Biodiversit\u00e4t \u2013 also der Artenvielfalt im Wasser \u2013 untersucht. Das Ziel ist ein \u00f6kologisch effektives Konzept, das nachhaltig den Erhalt der lokalen Artenvielfalt sowie die \u00d6kosystemleistungen urbaner Gew\u00e4sser f\u00f6rdert. Goertzen: \u201eWir untersuchen zum Beispiel, wie sich verschiedene Unterhaltungsma\u00dfnahmen auf die Biodiversit\u00e4t auswirken. Wenn wir die Zusammenh\u00e4nge zwischen den Einfl\u00fcssen von Mensch und Stadt und der Artenvielfalt verstehen, k\u00f6nnen wir nachhaltige Empfehlungen f\u00fcr die Pflege der Gew\u00e4sser geben.\u201c L\u00e4ngst ist klar: Die \u00f6kologisch ausgerichtete Unterhaltung von Gew\u00e4ssern f\u00f6rdert die Biodiversit\u00e4t und Selbstreinigungskraft. \u201eDurch langj\u00e4hrige Analysen steht uns eine fundierte Datenbasis zur Verf\u00fcgung\u201c, erkl\u00e4rt Goertzen.<\/p>\n<p>Ihre Analyse ber\u00fccksichtigt viele Faktoren, unter anderem die unterschiedliche Art und Intensit\u00e4t der Unterhaltung (zum Beispiel Mahd, Eingriff in die Sohle) sowie die strukturelle Beschaffenheit der Gew\u00e4sser (wie die Auspr\u00e4gung des Gew\u00e4sserlaufs und seiner Ufer) und der Artvorkommen. Daher basieren die Empfehlungen auf validen Daten \u00fcber langj\u00e4hrige Ver\u00e4nderungen der Gew\u00e4sser und ihrer Biodiversit\u00e4t. Der Schwerpunkt der Analyse lag auf sogenannten Wirbellosen (Insekten, Schnecken, Egel etc.). \u201eDie Biodiversit\u00e4ts-Projekte sind Zukunfts-Projekte: Sie verbessern die Funktionsf\u00e4higkeit der \u00d6kosysteme und liefern fundierte Erkenntnisse, wie wir unsere Umwelt sch\u00fctzen und bewahren k\u00f6nnen. Diesen Weg werden wir fortsetzen\u201c, res\u00fcmiert SE|BS-Chef Andreas Hartmann, \u201eder Gewinn f\u00fcr die Natur ist n\u00f6tig, um die Belastungen aus Siedlungen auszugleichen\u201c. Das ist umso wichtiger, denn die n\u00e4chsten Herausforderungen sind bereits aktuell erkennbar: Der Klimawandel ver\u00e4ndert auch die Lebensverh\u00e4ltnisse rund um die Gew\u00e4sser. In den trockenen Jahren 2018 bis 2020 f\u00fchrte der Wassermangel bereits dazu, dass der positive Trend nicht im selben Ma\u00dfe fortging \u2013 und 2022 ist wieder ein sehr trockenes Jahr. Viele Arten k\u00f6nnen sich in austrocknenden Gew\u00e4ssern nicht mehr entwickeln \u2013 hier besteht Forschungs- und Handlungsbedarf f\u00fcr die n\u00e4here Zukunft.<\/p>\n<p><strong>Biodiversit\u00e4t als Bildungsauftrag<\/strong><\/p>\n<p>Eine Herzensangelegenheit ist es den Beteiligten, auch aktiv \u00fcber die Bedeutung von Wasser aufzukl\u00e4ren. Daf\u00fcr haben sie verschiedene Angebote f\u00fcr Kinder und Jugendliche entwickelt (siehe \u201cse-bs.de\u201d). Dr. Goertzen bietet regelm\u00e4\u00dfig Exkursionen und Kurse f\u00fcr Studierende an und zeigt vor Ort, wie man Gew\u00e4sseruntersuchungen durchf\u00fchrt und Wassertiere erkennen kann \u2013 auch wenn daf\u00fcr einmal in Wat-Hose ins Wasser gegangen werden muss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15293 size-medium\" src=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-300x196.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-300x196.jpg 300w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-768x502.jpg 768w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-1536x1003.jpg 1536w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-2048x1338.jpg 2048w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-110x72.jpg 110w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-420x274.jpg 420w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_1_G-658x430.jpg 658w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15294 size-medium\" src=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-110x73.jpg 110w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-420x280.jpg 420w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_2_G-645x430.jpg 645w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eWenn wir naturnahe Strukturen wie Wasserpflanzen und Totholz im Gew\u00e4sser f\u00f6rdern, steigt die Artenvielfalt\u201c, sagt Dr. Diana Goertzen von der TU Braunschweig. Sie beobachtet die heimischen Gew\u00e4sser und steigt dazu auch schon mal etwas tiefer in die Gew\u00e4sser. Die wissenschaftliche Auswertung erfolgt dann wieder am Schreibtisch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15295 size-medium\" src=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-300x211.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-1024x720.jpg 1024w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-768x540.jpg 768w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-1536x1080.jpg 1536w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-2048x1440.jpg 2048w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-110x77.jpg 110w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-420x295.jpg 420w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Biodiversitaet_3_G-612x430.jpg 612w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">An den Braunschweiger Gew\u00e4ssern sind zunehmend mehr Arten von Insekten und anderen Wirbellosen zu finden. Wie die Artenvielfalt erkannt wird, zeigt Diana Goertzen auch immer wieder in Exkursionen, hier mit Studierenden der Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft der TU BS.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Fotos: SE|BS \/ Sierigk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Flussjungfer_G-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15296 size-medium\" src=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Flussjungfer_G-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Flussjungfer_G-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Flussjungfer_G-1024x683.jpg 1024w, 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zeigt damit einen guten Zustand der Gew\u00e4sser an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Prachtlibelle_G-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15292 size-medium\" src=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Prachtlibelle_G-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Prachtlibelle_G-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Prachtlibelle_G-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Prachtlibelle_G-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Prachtlibelle_G-1536x1023.jpg 1536w, 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href=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15298 size-medium\" src=\"http:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/22-04_Keiljungfer_G-2048x1365.jpg 2048w, 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Ohne weitere Ma\u00dfnahmen k\u00e4men die Schadstoffe auch in das Gew\u00e4sser. Zu den Aufgaben der SE|BS geh\u00f6rt daher, die Wasserqualit\u00e4t zu erhalten \u2013 mindestens entsprechend der strengen gesetzlichen Grenzwerte. Dazu betreibt die SE|BS sogenannte \u201eEinleitstellen\u201c.<br \/>\nWichtig: Abwasser aus Bad und K\u00fcche nimmt einen anderen Weg und wird aufw\u00e4ndiger aufbereitet. Deswegen ist es auch verboten, schon Putzeimer einfach in die Gosse zu kippen: F\u00fcr solche Belastungen sind die Filterstufen f\u00fcr Regenwasser nicht ausgelegt. Diese Abw\u00e4sser sind \u00fcber die Hausanschl\u00fcsse zu entsorgen. Doch auch diese sollten nie als \u201eM\u00fcllschlucker\u201c missbraucht werden: Durch Zellstoffe (Binden, Tampons, Kosmetikt\u00fccher etc.) drohen Verstopfungen, gef\u00e4hrliche Fl\u00fcssigkeiten (Lacke, Farben, Alt\u00f6l etc.) sind auch in der besten Abwasseraufbereitung nicht sachgerecht zu entfernen.<br \/>\nMehr Infos zum bewussten Umgang mit Wasser stehen auf der Website der SE|BS: www.se-bs.de.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SE|BS-Pressestelle<\/strong><br \/>\npr neu &#8211; gedacht<\/p>\n<p>Telefon: 05307 80093 \u2013 80<br \/>\nFax: 05307 80093 \u2013 69<br \/>\nE-Mail: &#105;&#x6e;&#102;&#x6f;&#64;&#x70;r&#x2d;n&#101;&#x75;&#46;&#x64;&#101;<br \/>\nInternet: www.pr-neu.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umwelt sch\u00fctzen, Natur erhalten: Heute ist das eine klare gesellschaftliche Aufgabe. Unser Wasser verdient dabei besondere Beachtung \u2013 und die, die sich in Braunschweig darum k\u00fcmmern, ber\u00fccksichtigen schon seit vielen Jahrzehnten auch \u00f6kologische Faktoren. Mit Erfolg: Oker, Wabe, Schunter und Co sind wieder \u201egut in Form\u201c.<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":15293,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1517],"tags":[2099,2095,1557,2097,2091,2103,2105,2107,1563,1601,2101,599,2093],"class_list":["post-15291","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sebs","tag-biodiversitaet","tag-biologie","tag-braunschweig","tag-fauna","tag-gewaesser","tag-insekten","tag-libellen","tag-natur","tag-se-bs","tag-stadtentwaesserung","tag-tiere","tag-umwelt","tag-wasser"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15291"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15300,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15291\/revisions\/15300"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pr-neu.de\/newsroom\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}